DVD-kritik: Grand Budapest Hotel

budapest-hotelIn der Zeit zwischen den Weltkriegen schlägt sich Ralph Fiennes als Concierge eines Nobelhotels mit diabolischen Schurken, einem wertvollen Gemälde und seiner Vorliebe für ältere Damen herum. Ein verschrobenes Kleinod von Regieexzentriker Wes Anderson (Die Royal Tenenbaums).Als Concierge einer Nobelherberge schläft Ralph Fiennes mit betagten Damen. Eine (Tilda Swinton in toller Uraltmaske) vererbt ihm ein wertvolles Gemälde. Zum großen Zorn ihrer Sippschaft, die es ihm partout wieder abjagen will. Doch das ist erst der Anfang von Wes Andersons virtuoser Krimifarce. Der Texaner garniert die Geschichte mit grotesker Komik, die in den Darstellern eine Leidenschaft weckt, die man so sonst nur am Theater findet. Im knallbunten Stil des Films ist auch das unter-haltsame Making-of auf der Blu-ray gehalten, in dem die Darsteller ihre Rollen und Anderson seine Inspirationen beschreibt. “Die Welt soll ein Fantasiegebilde darstellen, das genau zusammenpasst.” Sehenswert: Bill Murrays kurze Tour durch Görlitz, wo Grand Budapest Hotel 2013 entstand. Die übrigen Featurettes sind entbehrlich, bieten sie doch kaum Neues. Die DVD enthält nur zwei Hintergrundclips und ein Backrezept für “Mendl’s Courtesan au Chocolat”.

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