Auto-Gadget wie bei James Bond: Die durchsichtige Motorhaube

Land Rover hat eine Technik entwickelt, die dem Fahrer den direkten Blick auf den Boden freigibt. Die Motorhaube erscheint durchsichtig.

In schwerem Gelände kann auch ein Landrover mit dem Unterboden aufsetzen, was zu schweren Beschädigungen des Autos führen kann. Dagegen hat Land Rover nun ein Fahrerassistenzsystem entwickelt, mit dem der Fahrer durch die Motorhaube und den Motor hindurch auf den Boden schauen kann. Dabei kommen Augmented Reality und Bodenkameras zum Einsatz.

Die Motorhaube des Land Rover Discovery Vision Concepts erscheint dem Fahrer so, als sei sie durchsichtig. Natürlich gibt es weder Stahl, der diese Eigenschaft besitzt, noch blickt der Fahrer wirklich auf den Boden. Stattdessen setzt der britische Hersteller Kameras und ein Head-up-Display so geschickt ein, dass der Eindruck entsteht, als würde der Blick direkt auf den Boden fallen.

Das Bild stammt von mehreren Kameras an der Vorderseite des Fahrzeugs, die zum Boden hin ausgerichtet sind. Ein Rechner verarbeitet das Bildmaterial und schickt es zum Head-up-Display, das die Bilder in die Windschutzscheibe passgenau einblendet.

Der Fahrer kann so den Untergrund und vor allem hervorstehende Steine und Äste sehen, auf denen er sonst aufsetzen könnte. Das ist besonders bei Fahrten an steilen Hängen sinnvoll. Land Rover nennt die virtuelle Motorhaube schlicht “transparent bonnet”. Die Darstellung beschränkt sich nicht auf das reine Kamerabild. Zusätzlich können noch Daten zur Steigung, dem aktivierten Sperrdifferenzial und den eingelegten Gängen sowie der Radstellung angezeigt werden.

Coolness-Potenzial: Hoch.

Tatsächlicher Nutzen: Bleibt abzuwarten.

Dieser Beitrag wurde unter Datenvisualisierung, Informationstechnologie abgelegt und mit , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.