Online-Marketing: Praxistipps für erfolgreiches Kampagnenmanagement (2): Search Engine Advertising

Teil 2 meiner kleinen Serie mit Praxistipps aus dem Online-Marketing-Bereich beschäftigt sich mit dem wichtigen Thema des Search Engine Advertising (SEA), also dem Buchen von kostenpflichtigen Einträgen in Suchmaschinenlistings. Da dieser Markt in Deutschland zu 90% von Google dominiert wird, konzentriert sich der Beitrag auf Google Adwords.

Praxistipp 1: Nicht zu hoch bieten

Nicht immer Platz 1 bei Google anstreben, sondern auch mal mit Platz 3 oder 4 Vorlieb nehmen => CPC sinkt, Budget reicht für mehr Besucher. Gebote daher eher manuell festlegen statt automatisch.

Praxistipp 2: Keywords spezifisch wählen

  • https://adwords.google.de/KeywordPlanner bietet zur Website passende Keywords
  • http://ubersuggest.org/ bietet Mehrwort-Keywords zu einem gegebenen Ausgangs-String
  • Auch unkonventionelle Keywords verwenden, die nicht von solchen Tools ausgegeben werden, um sich von der Konkurrenz abzuheben
  • Bei der Festlegung der Suchworte bedenken, dass Anwender sowohl in der Einzahl als auch in der Mehrzahl suchen.
  • Prüfen, welche Suchbegriffe von relevanten Mitbewerbern gebucht wurden
  • Unterschiedliche Textvarianten testen und erstellen Sie regelmäßig neue erstellen. Auf die beste Performance hin optimieren.

Praxistipp 3: Unerwünschte Keywords ausschließen, um unnötige CPC-Kosten zu vermeiden

z. B. bei Online-Shops Keywords ausschließen wie “gratis”, “kostenlos”, “umsonst”; als Sucheinstellung in Google Adwords eher Passende Wortgruppe als das voreingestellte Weitgehend passend wählen

Praxistipp 4: Pro Anzeige, pro Anzeigengruppe oder pro Kampagne spezifische Landing Pages einrichten, die sehr spitz das Thema der zugehörigen Werbemittel aufgreifen

Effekt: Höhere Conversion, höherer Quality Score, bessere Anzeigenplatzierung.
=> Auch Landing Pages, die für SEA-Kampagnen produziert wurden, sollten suchmaschinenoptimiert sein (wirkt sich positiv auf den Quality Score aus)

Praxistipp 5: Conversion Tracking nutzen

Den Conversion-Tracking-Code von Google auf der Kauf- oder Registrierungsbestätigungsseite einbinden und das Conversion Tracking in Adwords aktivieren. Denn: Nicht (nur) der gewonnene Traffic ist relevant, sondern wie oft eine gewünschte Aktion ausgeführt wurde (z. B. Produktkauf, Registrierung). In Adwords wird so erischtlich, wie hoch die Kosten pro Conversion waren, eine hochrelevante Wirtschaftlichkeitskennzahl.

Merke:
Nicht immer sind es die klickstärksten Keywords, die die meisten Umsätze oder
Leads bringen. Der Preis für ein einzelnes Keyword spielt eigentlich keine Rolle, solange der ROI positiv ist. Sind die Kosten pro Conversion akzeptabel, so kann der Preis für das
Keyword durchaus hoch sein.

 

Alle Teile der Serie mit Praxistipps zum Management von Online-Marketing-Kampagnen:

  1. E-Mail-Marketing
  2. Search Engine Advertising
  3. Online-Werbung für E-Commerce-Unternehmen
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