Godzilla 2014: Neue Perspektive auf das Urzeitmonster

Ein Remake eines aus Dutzenden japanischen Trash-Produktionen bekannten Monster-Films – noch dazu eines, das bereits in einer mediokren Roland-Emmerich-Verfilmung aus dem Jahr 1998 gescheitert war – erscheint zunächst als vollkommen abgeschmackte Idee. Der jetzt erschienene Teaser-Trailer zur neuen Version von Godzilla gelingt es aber tatsächlich, noch einmal Neugier zu wecken für den altbekannten Stoff – wird hier doch gewissermaßen eine Perspektive “von unten” gewählt: Keine großen Panorama-Aufnahmen, in denen das Untier durch die Straßenschluchten einer Hochhaus-Metropole stapft, sondern es wird konsequent der Blick der Menschen vom Boden aus beibehalten, der immer nur Teile des Ganzen sichtbar macht, der Rest muss in der Vorstellung des Zuschauers ergänzt werden. Gezeigt wird ein endzeitliches Katastrophen-Szenario – und die erste Szene seit Stanley Kubricks “ultimate trip” in 2001: A Space Odyssey in der Ligetis atonale Meisterkomposition “Lux Aeterna” wirkungsvoll und passend zum Einsatz gebracht wird.

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