minutes.io nimmt Protokollen den Schrecken – praktische Helferlein im sozialen Netz (2)

Jeder kennt das: Da saß man 2 Stunden in einem Meeting zusammen, hat die verschiedensten Aspekte diskutiert und abgewogen, hatte mitunter gute Ideen und auch schon Verabredungen zur Umsetzung getroffen – aber 2 Wochen später divergiert die Erinnerung an die Einzelheiten zwischen den Sitzungsteilnehmern oft eklatant. Das Mittel, zu dem jeder Teamleiter in solchen Situationen früher oder später greift, ruft in der Regel ein Stöhnen des Unbehagens bei demjenigen hervor, der das als Aufgabe erhält: Das Erstellen eines Protokolls. Lästige, zusätzliche Arbeit.

Vor Kurzem habe ich ein Tool gefunden, das tatsächlich so schnell und einfach zu bedienen ist, dass es dem Erstellen von Protokollen den Schrecken nimmt: minutes.io. Es liefert eine sinnvolle Schablone für ein Ergebnisprotokoll und lässt sich (auch offline) prima schon während einer Sitzung ausfüllen. Anschließend wird eine E-Mail generiert, die an die Teilnehmer verschickt wird. Da dafür das eigene, lokale E-Mail-Programm genutzt wird, kann man die Protokolle im gewohnten Umfeld archivieren, ohne sich bei minutes.io einloggen zu müssen – es ist noch nicht mal eine Registrierung erforderlich, man kann sofort anfangen, sein Protokoll zu tippen. Gerade bei regelmäßiger Benutzung werden viele der Felder sogar automatisiert ausgefüllt. Wer sich von der naheliegenden Paranoia, interne Unternehmensdaten über einen Webdienst zu verwalten, nicht abschrecken lässt, dem sei das Tool wärmstens empfohlen.

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